Das Zentrum für Verwaltungskooperation (ZVK) ist als österreichischer Projektpartner an dem EU Projekt SECOVIA (South East Europe jointly developed COmmon advanced VIrtual Accessibility solutions to support public services) beteiligt, welches sich schwerpunktmäßig mit dem Themenfeld „Cloud Computing“ im Bereich der öffentlichen Verwaltung auf kommunaler und regionaler Ebene beschäftigt. Konkret geht es um die Erarbeitung von Empfehlungen und Handlungsanleitungen für den Aufbau von Cloud-Services auf Grundlage bereits bestehender Good Practices. Österreich verfügt hier als einziger mitteleuropäischer Partner in dem Projekt bereits über einige interessante Initiativen, auf deren Erfahrungswerte zurückgegriffen werden kann.

Auch Städten und Gemeinden sind zunehmend mit zentral betriebenen und bereitgestellten Services konfrontiert – die Bandbreite reicht von Basis-Querschnittsanwendungen wie die Kommunikationsinfrastruktur (z.B. Outlook/Exchange) der Gemeindeverwaltung über kommunale Fachanwendungen (z.B. Rechnungswesen oder Steuern-/Abgabenwesen) bis hin zu meist ebenfalls zentral bereitsgestellten E-Government-Services (z.B. E-Formularservice „amtsweg.gv.at“).

Auch wenn das Projekt SECOVIA vor allem auf einen Wissenstransfer in Richtung süd- und südosteuropäischer Länder abstellt, so können die Ergebnisse der einzelnen praxisnahen Erhebungen und Studien durchaus auch für unsere Kommunen als Orientierung im mittlerweile recht undurchschaubaren Angebot an sogenannten Cloud-Services und Cloud-Computing-Diensten hilfreich sein.